Elementarteilchen: Praktikanten raus aus dem Filmskript
Ja, klar gibt es im Internet 20.000 Seiten, auf denen kleinliche Spinner akribisch veranlagte Menschen gerne die Fehler in Filmen festhalten. Ich schau da ja meistens großzügig drüber hinweg oder aber bekomme nichts mit. Okay, eigentlich bekomme ich nix mit, weil es mir um den Rahmen geht und nicht eine Armbanduhr bei einem Schauspieler oder einen Rechts-/Links-Fehler.
Aber bei dem deutschen Spielfilm “Elementarteilchen” ist mir dann doch etwas aufgefallen. Michael, der ach so intelligente aber doch auch irgendwie autistische (na, das ist ja nun kein großer Widerspruch) der beiden Brüder führt Tagebuch. Und hier kommt der Klassiker unter allen Doofi-Rechtschreibfehlern drin vor, den NIE, ich wiederhole, NIE ein derart intelligenter Mensch bringen würde: Er schreibt “Standart”. Ja, mit T. Jemand, der die geschlechtslose Reproduktion standarTisieren will, schreibt so etwas nicht. Nein, das kann nur ein Praktikant gewesen sein. Und bei so etwas drehen sich mir die Fußnägel hoch: Warum guckt sich das denn keiner an, bevor es in die Kamera gehalten wird? Ist das allen scheißegal? Da muss sich halt der Herr Praktikant noch mal hinsetzen (”Das machst du gleich nochmal!”), und neu schreiben. Oder mit dem Tintenkiller dran.
So, und allen, die hier gleich wieder rumheulen, Legasthenie sei eine Krankheit, dem sei mit den Worten von Harry Rowohlt gesagt: “Legasthenie ist ein Modewort für etwas, das früher ganz anders hieß: Doof!”
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Ingo
Danke… DANKE. Wer auch immer für die Requisiten (oder wie das heisst) verantwortlich ist, muss standartmäsig nochmal in die Schule.
Gestern bei Arte meinen Augen nicht getraut.