Was ist Was? Heute: Der Mauszeiger
Erstellt am 16.08.2007 von hilflosSo ein Computer ist schon eine komplizierte Sache. Meistens weiß man nicht so recht, was die Maschine eigentlich so alles tut. Irgendwie tippt man mit der Tastatur Befehle ein, die dann aber meist immer etwas ganz unerwartetes auslösen.
Aber zum Glück gibt es ja die Maus. Mit Hilfe der Maus und deren Mauszeiger kann man jederzeit diese unerwarteten Fenster und Systemhinweise wieder schließen. Ist das nicht toll?
Aber wie funktioniert eigentlich so ein Mauszeiger? Und wiedermal sind uns unsere asiatischen Freuden aus Japan weit voraus. Mit einer hochkomplizierten Technologie machen sie die Arbeitsweise Deines Mauszeigers sichtbar.
Die Technik dazu ist ganz einfach:
Alle kaufen das iPhone: Armes Amerika
Erstellt am 04.07.2007 von hhLiebe Amerikaner!
Ich schreibe Euch, weil ich Euch meine zutiefst empfundene Verbundenheit ausdrücken möchte. Ja, ich glaube, ich bin einer von Euch. Warum das so ist? Nun, das ist ganz einfach und doch so schrecklich kompliziert.
Ich glaube beispielsweise daran, dass Menschen und ihre Ideen es zunächst einmal verdient haben, dass man sie sich anhört. Wer etwas Neues anfängt, der sollte alle Unterstützung bekommen, denn es ist lobenswert, nicht immer das Gleiche machen zu wollen. Das versucht mal in Deutschland. Harhar.
In den vergangenen Tagen habt Ihr nun etwas gemacht, was aus Eurer Sicht verständlich, aus einer mitteleuropäischen Selbstzerfleischung heraus jedoch völlig unlogisch ist: Ihr habt einfach so unerhört viel Geld für etwas ausgegeben, das andere viel billiger (und um einiges schlechter) auch machen können. Ihr seid dem schönen Schein erlegen, dem Marketing eines Konzerns, der nur Grafiker als Kunden hat: Ihr habt bergeweise iPhones gekauft.
Hierzulande würde sich die Garde der ct-Leser vermutlich vor Euch in die Schlange stellen, und so lange bearbeiten, bis Ihr Euch doch dem germanischen Industriestandard beugt. Denn der ist effizienter, günstiger (wenn auch nur im Anschaffungspreis), und damit vernünftiger.
Dass Ihr das jedoch tut, wird den Teutonen jetzt nicht im Mindesten verunsichern. Schließlich weiß man hierzulande spätestens seit PISA, dass alle Amerikaner doof sind oder aber, deutlich wahrscheinlicher, weiß gar nicht, wo Amerika liegt.
Solltet Ihr also nun Beileidsbekundungen aus Europa bekommen, denkt einfach daran: Die sind hier noch nicht so weit.
Mac-User und die Witzigkeit
Erstellt am 27.06.2007 von hilflosWenn Mac-User über den PC herziehen, hört man am besten gar nicht zu. Das Ganze erinnert einem eher an religiösem Doktrinarismus und endet fast immer mit dem Satz: „Das könnt Ihr PC-User nicht verstehen.“ Es fehlt uns halt an Horizont und wir sind alle im Sinne des Islams „Ungläubige“.
Wie langweilig und wenig neu solche Ansprachen sein können, zeigt der folgende Witz, den ich gestern in meinem E-Mail-Fach fand. Entscheidet selbst, ist das grenzenlose Komik oder verzweifelte Glaube (man achte auf Witzigkeit Nr. 6)?
Bei einer Computermesse (ComDex) hat Bill Gates die Computer Industrie mit der Auto Industrie verglichen und das folgende Statement abgegeben:
“Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen / Gallone Sprit fahren würden.”
Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors (Mr.Welch persönlich) eine Presse-Erklärung mit folgendem Inhalt:
Wenn GM eine Technologie wie MS entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:
1) Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.
2) Jedesmal, wenn die Linien auf der Strasse neu gezeichnet werden, müsste man ein neues Auto kaufen.
3) Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
4) Wenn man bestimmte Manöver durchführt, wie z.B. eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern neu zu starten. Man müsste dann den Motor neu installieren.
5) Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft “Car95″ oder “CarNT”. Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.
6) Macintosh würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber dafür nur auf 5% aller Strassen fahren.
7) Die Öl-Kontroll-Leuchte, die Warnlampen für Temperatur und Batterie würden durch eine “Genereller Auto Fehler”-Warnlampe ersetzt.
8 ) Neue Sitze würden erfordern, dass alle die selbe Gesäß-Grösse haben.
9) Das Airbag System würde fragen “Sind Sie sicher ?” bevor es auslöst.
10) Gelegentlich würde das Auto sie ohne erkennbaren Grund aussperren. Sie können nur mit einem Trick wieder aufschliessen und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radio-Antenne fassen.
11) General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe-Kartensatz der Firma Rand-McNally (seit neustem eine GM-Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer). Darüberhinaus würde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz.
12) Immer dann, wenn ein neues Auto von GM hergestellt werden würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedien-Hebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos.
13) Man müsste den “START”-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.
Ich weiss ja…
Erstellt am 07.02.2006 von hh…dass ich damit aufhören soll, aber das hier muss dann doch noch sein. Immerhin soll man sich nicht EIN Bild machen, wenn man den amerikanischen Hersteller richtig versteht. Sondern ganz ganz viele. Und wenn ich mich recht erinnere, dann kosten die derzeit nur 19 Cent pro Stück. Ich bin begeistert.

RFID - Willkommen, Innenminister
Erstellt am 26.10.2005 von hh
Okay, einige finden das alles ganz toll und fangen dann auch gleich an, es einem zu verkaufen: “Stell dir mal vor, du könntest immer sicher sein, dass dein Obst vom Bauernhof nebenan kommt, und ausserdem findest du immer am Flughafen deinen Koffer wieder.” Ich sag nur: Super, sowas lächerliches. Mein Obst kauf ich eh beim Bauern nebenan, und meinen Koffer finde ich auch wieder, weil kein anderer so eine abgewetzte Tasche auf dem Laufband hat.
Die erste Idee war sicherlich ganz toll: Man klebt ein kleines Etikett auf eine Schachtel, und schon ist die intelligent. Okay, nicht wirklich, sonst wären die Schulen auf der Welt nur noch da zum Etiketten-Aufkleben. Der Chips weiss zumindest, wer und was und woher er ist. Doch die Spinner gehen noch weiter: Jeder Apfel soll einen Chip-Aufkleber mit ID bekommen. Ich glaub, gleich hackts! Mag ja alles praktisch sein, aber in Zeiten biometrischer Ausweise, Bewegungsprofilen von Handys und kompletter Video-Überwachung ist es doch nur noch eine Frage der Zeit, bis man das aus Einfachheit auch auf Menschen überträgt. Klar, das klingt jetzt ein wenig nach Orwell, und das ist auch so gemeint.
Wenn die Menschen immer mehr ihrer Persönlichkeitsrechte auf den Schweiterhaufen der Industrie werfen, dann ist das nur eine logische Konsequenz. Die Frage ist nur, ob es wirklich Ergebnisse liefert, die das Leben sicherer machen. Bisher war das nicht der Fall. Und ich bezweifle, dass es wirklich die Sicherheit erhöht.
iManta!
Erstellt am 28.09.2005 von hilflosNachdem wir auf diesem Blog öfter mal überzogen positive Berichte über den Mac hören, muss ich mich auch mal zu Wort melden, denn hier schreiben ja nicht nur quasi-religiöse Computer-Abhängige (der sogenannte “Anti-User”), sondern auch normale Leute. Leute, denen es nicht um das Betriebssystem, Hardware oder Software geht, sondern um das, was die „scheiß Blechtrottel“ leisten. Diese Leute (angeblich die Mehrheit der Computer-Nutzer) beten ihre Computer nicht an. Diese Leute brauchen auch kein „i“ im Computer-Namen, um eine kreativen Gedanken-Schub zu bekommen. Diese Leute haben auch keine sexual-gleiche Beziehungen zu einem „angebissenen Äpfeln“. Manschmal jedenfalls.
Trotzdem feige: Nachdem ja nun mehrere Male festegestellt wurde, dass „Job’s Disciples“ es häufig nicht um innere Werte geht, sondern um Tastaturen, Mäuse, Verpackungen, Kabel, Stecker, Tragegriffe, laufwerklose Rechner-Monitore, werden diese verunsicherten Personen jetzt noch völlig über das Ohr gehauen. Und damit meine ich nicht, dass ihnen ständig vorgegaukelt wird, dass das Kerngeschäft von Apple in Personal-Computer gemacht wird; denn das weiß das letzte Kind auf dem Schulhof, dass ein Apple häufig nicht mehr machen kann als Musik. Iiii-pott!
Jetzt rüstet die Marke ihre kleinen Handtaschen-PCs einfach auf - ohne dies ihrer „treuen“ Gemeinde zu sagen. Na-so-was!
- schnellere CPU (OK, das Ding ist dann immer noch so langsam, wie mein Drehscheiben-Telefon)
- schnellere Festplatte (ja, das braucht man schon, wenn man als „Mega-Grafiker“ in Photoshop seine 300 Ebenen anlegt)
- fettere Grafikkarte (gibt es überhaupt Spiele für den Mac?)
„Ja! Jetzt ist der Mac-Mini wieder einmal ‚State Of The Art’. Da müssen sich Windows und Linux noch richtig lang machen!“, klingt es schon in einigen Apple-Stores. Pech, „Deppen-Käufer“! Ob man einen guten Mac-Mini gekauft hat oder nicht, das sagen einem nur die Systemeinstellungen, denn: Nichts eines von diesen neue Features ist im Datenblatt oder auf der Verpackung zu finden. Das ist so ähnlich, als hätte Opel damals beim Verkauf des Mantas „schweigend“ eine bessere Motorisierung eingebaut. Bloß nicht rumerzählen, sonst kommen die anderen „Mannis“ angefahren, und wollen auch so einen „heißen“ Motor! Na dann bastelt Euch mal schön einen Fuchsschwanz auf das CPU-Haube.
Ach, so einfach ist das!
Erstellt am 19.09.2005 von hhDanke, Stern, jetzt wissen wir endlich, warum Bloggen so einfach ist. Laut der der neuesten Ausgabe gibt es drei gute Gründe, ein Blog aufzumachen:
Ja, dann kann ja jeder gleich loslegen. Denn dazu braucht man laut Stern ja nur “Erstens einen Computer mit Internet-Zugang, zweitens einen Provider und drittens Lust, sich mitzuteilen.“. Ich bekomm jetzt schon Pickel, wenn ich mir vorstelle, wie dann die Blogs von Sternlesern aussehen. Wann schreibt denn endlich auch die Bäckerblume und die Nordwestzeitung darüber? Wo bleiben die Bauern-Blogs? Ich seh schon die nächste RTL-Show mit Herrn Jauch am Horizont erscheinen: 80 Millionen Blogs für Deutschland. Oh Mann…
Die große Vorher-/Nachher-Show
Erstellt am 17.09.2005 von hh
Ja, es gibt Software, die nur das Gute in der Welt unterstützt. Nein, diesmal spreche ich nicht von Windows 3.11, sondern von Adobe Photoshop. Coole Software, deren tatsächliches Potential ich vermutlich nur zu fünf Prozent nutze. Mach aber nichts, mein Hirn liegt ja auch zu 94 Prozent brach. Und bevor jetzt die üblichen Antworten kommen: Eure Hirne erst recht!
Nunja, was man damit aber alles machen kann, ist schon erstaunlich. Noch besser ist aber der damit angetretene Beweis, dass Models doch Falten haben und unreine Haut. Auch verschwinden damit Bäuche, Brustvergrößerungen sind in Minuten ohne OP vollendet. Bessere Welt dank Photoshop. Wäre doch auch ein tollen Slogan, oder? Also, hier gehts zu großen Vorher-/Nachher-Show. Viel Spass und danke an Finja.
Apple, schäm dich!
Erstellt am 12.09.2005 von hh
Okay, die Welt wartete lange genug auf das iTunes-Handy, so ungefähr ein gutes Jahr. Aber bitte, meine Herren: Was soll das denn sein? Ein ein Jahr altes Motorola E398 in weisser Hülle und ein bisschen iTunes? Und dann auch noch dem tollen Namen ROKR? Ein weisses Handy ist doch nie und nimmer ein Rocker, Jungs.
Rocker kommen, wenn überhaupt, in schwarz daher, tragen Leder, und fahren ein fettes Moped. Das hier sieht so aus, aus gehörte es in eine Münchner Schicki-Handtasche. Und selbst wenn man das nur als das erste von vielen iTunes-Handys sieht, haut es nicht so rein wie der erste iMac oder der erste iPod. Zu guter letzt: Die Selbstbezeichnung Friedrich Merz’ als Rocker war ja nun auch nichts. Setzen, sechs!
Steve Ballmer: Totale Auslöschung von Google gefordert
Erstellt am 05.09.2005 von hh
Ja, Microsoft ist eine tolle Firma! Super Laden, mit super Support auf der 0190-Nummer. Schade nur, dass Bill Gates da nicht mehr arbeitet. Der hatte zumindest einen gewissen Unterhaltungswert. Aber inzwischen musste er etwas dynamischeren Männern Platz räumen. Zum Beispiel sympathischen kleinen Faschisten Mitarbeitern wie Steve Ballmer (nicht verwand mit Steven Jobs).
Der hat nämlich gerade nach einer Auseinandersetzung mit der Suchmaschine Google hässliches gesagt. Okay, schon doof, dass seine Mitarbeiter reihenweise zum Suchmaschinen-Betreiber überlaufen. Andererseits: Wer etwas Grips hat, lässt es wohl auch, für einen Chef zu arbeiten, der solche Sätze vom Stapel lässt: “Ich werde den Kerl verdammt noch mal begraben, ich habe es schon einmal getan und werde es wieder tun. Ich werde Google verdammt noch mal auslöschen”. Und wir verschieben dann doch mal den Kauf von Windows Vista.