Was am neuen iPhone 3G fehlt…

Erstellt am 10.06.2008 von hh

ist doch erschreckend viel. Denn so toll das Handy auch sein mag, im Troll-Forum von Heise wird schon wieder mit dem Nokia N95 verglichen, dass es eine wahre Freude ist. Also, wir halten fest, was fehlt:

- HSUPA (wer nutzt schon WLAN)
- Videotelefonie (ist ja allgemein ein bahnbrechendes Feature mit mindestens 20 Anwendern in Deutschland)
- MMS (auch so ein nutzbringendes Feature, das wir täglich nutzen. Oder?)
- eine Tastatur (willkommen im 21ten Jahrhundert)
- Wechselspeicher (wem reichen schon 8 bzw 16 Gigabyte)
- ein Milchaufschäumer (der fehlt aber echt)

Wie konnten die nur ein so unfertiges Handy produzieren? Das kauft doch niemand!

Remote-Control für das andere Geschlecht

Erstellt am 08.11.2005 von hilflos

Bild: Abbildung einer Frauenfernbedienung Jawohl. Ich habe mein ultimatives Weihnachtsgeschenk schon gefunden. Die Fernbedienung für Frauen. Das gute daran ist, dass man dafür nicht mal eine Bedienungsanleitung lesen braucht. Das Ding funktioniert, auf einer gewissen Ebene, völlig verständlich für uns Männer. Und es kostet wirklich nur schlappe 14,90 EUR.

Das Problem ist halt nur, dass man zwar die Fernbedienung bekommt; es aber wohl in der westlichen Welt nicht eine passende Empfängerin gibt, die darauf reagiert und den Remote-Befehlt auch tatsächlich ausführt. Nun gut, man kann sich „leichte Frauware“ kaufen, die das für einen festen Tarif simuliert. Aber das steigert nur kurz das Ego eines Mannes. Nachhaltige Wünsche werden da nicht befriedigt.

Der Hersteller schlägt ein Upgrade der Empfangsstation vor, falls “Empfangsstation ‘Frau’ mit dieser Sendeeinheit ‘Fernbedienung’ nicht kompatibel ist.” Ich würde da nicht von einem Upgrade sprechen, sondern eher von einem völligen System-Tausch. Am besten Hard- und Software komplett austauschen. Dabei sollte man aber unbedingt die Laufzeiten der Lizenzverträge im Auge behalten.

PS: Ich wäre schon unbeschreiblich begeistert, wenn wenigstens die Taste „AUS“ funktionieren würde.

RFID - Willkommen, Innenminister

Erstellt am 26.10.2005 von hh

Bild: RFID-Chip auf dem ArmOkay, einige finden das alles ganz toll und fangen dann auch gleich an, es einem zu verkaufen: “Stell dir mal vor, du könntest immer sicher sein, dass dein Obst vom Bauernhof nebenan kommt, und ausserdem findest du immer am Flughafen deinen Koffer wieder.” Ich sag nur: Super, sowas lächerliches. Mein Obst kauf ich eh beim Bauern nebenan, und meinen Koffer finde ich auch wieder, weil kein anderer so eine abgewetzte Tasche auf dem Laufband hat.

Die erste Idee war sicherlich ganz toll: Man klebt ein kleines Etikett auf eine Schachtel, und schon ist die intelligent. Okay, nicht wirklich, sonst wären die Schulen auf der Welt nur noch da zum Etiketten-Aufkleben. Der Chips weiss zumindest, wer und was und woher er ist. Doch die Spinner gehen noch weiter: Jeder Apfel soll einen Chip-Aufkleber mit ID bekommen. Ich glaub, gleich hackts! Mag ja alles praktisch sein, aber in Zeiten biometrischer Ausweise, Bewegungsprofilen von Handys und kompletter Video-Überwachung ist es doch nur noch eine Frage der Zeit, bis man das aus Einfachheit auch auf Menschen überträgt. Klar, das klingt jetzt ein wenig nach Orwell, und das ist auch so gemeint.

Wenn die Menschen immer mehr ihrer Persönlichkeitsrechte auf den Schweiterhaufen der Industrie werfen, dann ist das nur eine logische Konsequenz. Die Frage ist nur, ob es wirklich Ergebnisse liefert, die das Leben sicherer machen. Bisher war das nicht der Fall. Und ich bezweifle, dass es wirklich die Sicherheit erhöht.

Dat prickelt auf die Zunge

Erstellt am 20.10.2005 von hilflos

Bild: Die Ahoi-BrauseDas Koks der Kinder wird 80 Jahre alt: Die Ahoi-Brause. Lecker. Gab’s das auch im Osten? Da kann man nur gratulieren. Ist Ahoi eigentlich Kult? Oder werden Ahoi-T-Shirts mittlerweile nur von langweiligen Pädagogik-Studenten getragen. Aber egal! Da Zeug rockt…

Als Kinder haben wir in Mutters Küche immer Raketen aus mit dem Treibsatz dieses Pulvers gebastelt. Was für eine Sauerei! Einfach Wasser in eine Filmdose geben. Anschließend Pulver reinschütten. Schnell den Deckel drauf und die Plastik-Dose mit dem Kopf auf den Tisch stellen. Kleiner Tipp: Wenn man den Deckel nicht nur einfach aufsetzt, sondern mit Uhu ein wenig mehr fixiert, dann kann das ganz schön laut werden!

Und wenn man weiß, was so in der Brause alles drin ist, dann „guten Appetit“:

Brausepulver ist eine pulvrige Mischung aus Zucker, Säure (Wein- oder Zitronensäure) und Natriumhydrogencarbonat, hinzu kommen Aromen und Farbstoffe. Beim Auflösen in Wasser brausen die Brausepulver stark auf, da die organischen Säuren aus Natriumhydrogencarbonat Kohlendioxid entwickeln: die feste organische Säure HA reagiert mit dem Anion des Natriumhydrogencarbonats in einer Säure/Base-Reaktion zu Kohlensäure, diese zerfällt in einem zweiten Schritt zu Kohlendioxid und Wasser. Das Verhältnis ist so zusammengestellt, dass nach erfolgter Reaktion im Wasser am Ende ein Säureüberschuss verbleibt. Dadurch wird das Auftreten von laugigem Carbonatgeschmack vermieden. Bei den Aromen handelt es sich um keine Feststoffe. Warum aber ist das Brausepulver in fester Form erhältlich? Die Aromastoffe werden von Lactosekörnchen adsorbiert!

Meine Lieblings-Geschmack-Richtung: Himbeere.

iPhone her, Laderlump!

Erstellt am 31.08.2005 von hh

Bild: iPhone HandySo, Herr Jobs. Am siebten September soll also das tolle neue Handy kommen. Nachdem das zunächst nur halbgare Gezetten berichtet haben, sind nun auch das Wallstreet Journal und Co der Ansicht, das Ding soll am Montag auf den Markt kommen. Blöd nur: Das hören wir jetzt seit Juli letzten Jahres, als Apple und Motorola das Ding angekündigt haben. Und passiert ist bisher nix. Steve, so geht das nicht.

Nun kauf ich ja schon seit über einem Jahrzehnt deine Computer, und find sie dufte. Auch OS9 haben wir verteidigt, obwohl es das nicht wert war. Der iMac war eine coole Sache, blöd nur, dass ich keine Kohl für Apple-Call-Optionsscheine hatte. Sonst würd ich jetzt in Fortaleza surfen gehen. Aber wenn es nur ein paar Wochen dauert, OSX auf Intel zu portieren, wieso dauert es dann so lange, ein iPhone zu bauen? Die Technik ist doch immer gleich. Und wir bauchen eine Alternative zu den Kinder-Walkman-Handys wie W800i oder nachgemachten iPods. Gib es uns, Steve, aber schnell. Meine nächste Vertragsverlängerung steht an!

Zum Kugeln: Jetzt kommt PS2-Casemodding

Erstellt am 31.08.2005 von hh

Bild: Kugelrunde Playstation PS2Okay, ich war wohl etwas gemein zu den PC-Casemoddern. Schliesslich können die ja nichts dafür, dass sie keine Freunde haben. Ausserdem lässt sich ja alles noch steigern: Wie wäre es denn mit dem letzten Schrei: Pimp my Playstation? Da setzt sich doch wirklich ein junger Mann (junge Frauen wissen was besseres mit ihrer Zeit anzufangen) hin und baut seine Playstation in eine Kugel ein.

Klar ist die Welt eine Kugel und kein rechteckiger Kasten, aber die PS2 ist ja nun nicht die Welt, oder? Naja, wems gefällt, der habe Spaß! Eine detaillierte Bauanleitung gibts im Netz, das Material im zweifelsfall im Baumarkt. Teuer wirds wohl nicht, und wer das nicht hinbekommt, kann ja mal bei Avenzio oder so anrufen. Die haben ja sonst nix zu tun.

Komm, lass es raus!

Erstellt am 29.08.2005 von hh

Bild: Schrei in BeutelTherapeutisches Brüllen ist ein wahrer Segen: Bereits in den siebziger Jahren hatten schwedische Psychologen in einer suizid-gefährdeten Gegend den abendlichen Frust-Schrei eingeführt, der den Menschen eine Möglichkeit gibt, den Ärger des Tages abzulassen und dann doch nicht vom Dach der siebenstöckigen Gebäude zu springen. Gute Idee, funktioniert sogar: Im Stadtteil Flogsta wundert sich niemand, wenn abends um zehn lautstark gebrüllt wird. Und umbringen wollen sich auch nur noch wenige.

Blöd nur, wenn man das in Mitteleuropa, oder noch schlimmer, in den USA macht: Ruckzuck ist die Zwangsjacke ausgepackt, und die nächsten fünf Jahre heisst die beste Freundin nicht mehr Valerie, sondern Valium. Doch nun gibt es eine Lösung: Der Schreisack. Der ist einfach anzuwenden: Tief einatmen und kräftig brüllen. Und schon wird alles gut. Denn hören soll davon keiner was. Man sieht halt nur ein bisschen blöd aus, wenn man in ein flauschiges Kissen brüllt. Aber irgendwas ist ja immer…

Ja, es spielt Doom!

Erstellt am 11.08.2005 von hh

Bild: Doom auf dem iPodLinux ist out. Jahrelang unternahm die Piguin-Community mehr oder weniger lustige Versuche, auf jedes Gerät dieses Planeten Linux aufzuspielen. Freilich nur, um zu beweisen, dass es geht. Wer braucht schon Linux auf der PS2? Da läuft dann ja Singstar nicht mehr! Nun ist das alles vorbei, Linux trägt Kravatte und arbeitet bei IBM.

Was also tun, wenn man als einziges Hobby “Löten” ins Poesie-Album schreibt? Ganz einfach, im 21ten Jahrhundert spielt man Doom auf alles, was ein Betriebssystem hat. Ergibt zwar auch nicht mehr Sinn als die Geschichte mit Linux, aber immerhin wird Doom nicht so bald beim IBM-Mann in der Aktentasche liegen. Zumindest nicht offiziell. Letztes Opfer: Der iPod. Lausige Framerate (typisch Apple!), aber es geht. Weitere be-DOOMte Dinge sollen jetzt unter www.itplaysdoom.com gesammelt werden. Dann viel Spaß!

Mami, es ist ein Borg!

Erstellt am 11.08.2005 von hh

Bild: Ein Borg in Deutschland.Erinnert sich noch jemand an die legendäre Startrek-Folge “Best of both worlds”, ganz besonders den ersten Teil? In dieser Folge wurd Captain Picard assimiliert und zu einem Borg gemacht. Etwas ähnliches hat jetzt auch Technik-Riese Motorola mit uns vor: Sie wollen uns mit Headsets assimilieren. Mit Headsets, die zusammen mit Sonnenbrillen-Oldie Oakley entwickelt wurden.

Also, wer keinen Geschmack und zuviel Geld schon immer ein technischer Vorreiter und Meinungsbildner war, der kann sich ab September in den Oakley-Laden seiner Wahl aufmachen und für lächerliche 299 Euro eine solche Brille sein eigen nennen. Übrigens: Spitzen-Idee, Sonnenbrillen im September auf den Markt zu bringen, nicht wahr?