Die Katze und Ihr “Ernährer”

Erstellt am 22.09.2007 von hilflos

Kühlschrank-Webcam gegen Essensentwendung

Erstellt am 19.12.2005 von hilflos

Ich hau’ sie alle um! Eine Gemeinschaftsküche kennen viele noch zu alten studentischen WG-Zeiten. Wer hat nicht schon mal eine Flasche Bier vom Zimmernachbarn aus dem Kühlschrank geklaut? OK. Wenn man Student ist, hat man halt nicht immer genug Geld. Aber warum klaut man Essen in einer Büro-Gemeinschaftsküche? Ja; Herrschaftszeiten, gibt es auf dem Büroflur doch tatsächlich schlecht bezahlte Mitarbeiter? Und warum klauen die auch hochdreist mein Mittagsessen? Und das nicht nur einmal. Dagegen kann man ja nicht einkaufen. Ganz oben auf der Diebstahlliste rangiert übrigens “Curry-King” von Meica. Aber auch nur das Original. Die Aldi-Curry-Würste bleiben solange stehen, bis die reden können.

Aus der Not eine Tugend machen. Damit mir so was nicht noch einmal passiert, habe ich mir überlegt, eine Kühlschrank-Webcam einzubauen. Ja, ihr „Mundräuber“, jetzt werdet ihr mit neuen elektronischen Mitteln gestellt.

Die Bauanleitung: Webcam via WLAN in den Kühlschrank platzieren. Sollte die Tür geöffnet werden, so werden die Bilder aufgezeichnet und auf dem Server gelegt. Anschließend bekommt als Reminder eine E-Mail. Anhand der Bilder kann man dann ganz einfach den hinterfotzigen Diebstahl aufdecken und die Person ein paar Delikt-Bilder vorlegen.

Hier unter seht Ihr die aktuellen Bilder meine Kühlschrank-Webcam. Naja, leider ist im Kühlschrank oft dunkel. Ich sehe alles!
Webcam: Kühlschrank

Menschen, meidet die Concordia Versicherung!

Erstellt am 18.12.2005 von hh

Okay, der einzige Grund, dass ich jemals Mitglied in dem Club geworden bin, lag vermutlich an dem Versicherungsmann, den ich über einen Bekannten kennen gelernt habe. Das lief diverse Autos lang auch ganz ordentlich, schließlich wechsle ich die fahrbaren Untersätze oft genug. In einer Statistik fiel mal eine Zahl von 8,5 oder so Autos, die man im Laufe seines Lebens hat. Dem entsprechend dürfte ich bald tot sein. Oder jemand fährt für mich zum Ausgleich sein ganzes Leben lang das gleiche.

Zurück zum Thema: In dem Verein weiss die rechte Hand seit geraumer Zeit nicht mehr, was die linke tut. Anscheinend geht das nicht nur mir so, sondern auch zahlreichen anderen. Denn da wird anscheinend gerade im großen Stil gekündigt. Was ist geschehen? Nachdem die Verwaltungs-Jungs im Sommer überraschend mein Auto stillgelegt haben, kam nun gestern mal wieder Post im gelben Umschlag: Ich hätte eine Rechnung nicht bezahlt. Das putzige: Wegen des ganzen Durcheinanders hatte ich erst im November bei denen angerufen, und man sagte mir, das sei alles bezahlt, ich könnte das lustig ignorieren. Und nun ein Brief im gelben Umschlag. Das geht zu weit. Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun…

Kleiner Tipp zum Kündigen: Man kann seine Autoversicherung übrigens jederzeit kündigen. Einfach für einen Tag den Wagen abmelden und dann wieder anmelden. zack, ist man raus.

Kleine Bitte: Verlinkt das hier kräftig, auf das es im Google-Ranking nach ganz oben hüpfen möge. Danke, danke, danke.

Bremen ist die Tomatensaft-Hauptstadt!

Erstellt am 28.11.2005 von hh

Bild: TomatensaftMit dieser etwas bizarren Aussage wurde ich heute von einer Lufthansa- Saftschubse Flubegleiterin konfrontiert. Bislang dachte ich immer, Tomatensaft werde auf eigentlich allen Flügen geordert, doch lange Nase: “Eigentlich wollen die den nur auf den Strecken nach Bremen vermehrt haben.” Das hat mich dann doch gewundert, hielt ich doch Tomatensaft für eine Art Besonderheit der Lüfte. Denn mal ganz ehrlich: Wer kauft schon im Supermarkt eine Tüte Tomatensaft? Niemand, den ich kenne. Vielleicht masochistische Flugbegleiter.

Ich habe dann natürlich pflichtschuldig einen Tomatensaft bestellt, man will ja nicht mit alten Traditionen brechen. Außerdem mag ich den unheimlich gerne, aber eben nur auf Flügen. Warum, weiss ich nicht. Vermutlich wegen dieser Besonderheit der Lüfte. Oder weil ich Wasser schon zuhause habe. Ich will es gar nicht wissen.

Volks-Dingenskirchen

Erstellt am 16.11.2005 von hh

Ist ja schön, dass die BILD (die ich hier nu bestimmt nicht verlinke) immer wieder was für das ganze Volk findet. Ich meine mich zu erinnern, dass der ganze Quatsch mit dem Volks-PC anfing, kann mich aber auch irren. Aber das war nur die Speerspitze des Unfugs, denn in den letzen zwei Jahren volkte folgte so viel Volks-Zeug, dass einem schlecht werden kann. Der ganz große Wurf war ja meines Erachtens die Volks-Zahnbürste, doch letztendlich muss darüber die Nachwelt respektive die Nach-BILD-Welt entscheiden.

Doch was kann da noch kommen? Worum wird uns das Fischeinwickel-Boulevard als nächstes locken? Volks-Musik? Volks-Sport? Volks-Vertreter für Staubsauger? Immerhin hält die deutsche Sprache ein paar tausend Hauptwörter parat, die allesamt anwendbar wären. wenn ich da mal was vorschlagen dürfte:

  • Die Volks-Zigarette: Immer gut, wenn man eine danach, davor oder aber auch mittendrin benötigt. Jetzt mit nur ganz wenig Krebs, da ganz wenig Nikotin.
  • Der Volks-Hund: Eine gelungene Mischung aus Dackel und Schäferhund, der sich sowohl von Haushaltsabfällen als auch von Bonsche ernährt, keinerlei Bewegung benötigt, und nur dann bellt, wenn der ausländische Nachbar komisch guckt.
  • Das Volks-Volk: Nicht nur wahlberechtigt, sondern auch obrigkeitshörig und sehr konsumfreudig. Die Grundlage der Fortführung des Redaktionsbetriebes.

Da kommt noch was. Ganz bestimmt. Wir sind doch das Volk, oder?

Eiskrem - verzweifelt gesucht!

Erstellt am 13.11.2005 von hh

Nun muss ich mal wieder eine Frage an die Netzgemeinde stellen, da ich völlig orientierungslos durch die Neuzeit stapfe: Kann sich jemand noch an die Eissorte erinnern, die Hella von Sinnen in der letzten Folge von genial daneben so wild promotet hat? Das klang nämlich tatsächlich wirklich lecker. Ausserdem würde ich gerne mal sehen, auf was für Ideen so ein “Rudel Hippies” (mehr oder weniger O-Ton von Sinnen) kommt. Zur Orientierung: Das war die Firma, die ihren eigenen Eis-Friedhof unterhält. Für Sorten, die es nicht geschafft haben.

Willkommen in der IKEA Family!

Erstellt am 27.10.2005 von hh

Bild: IKEA FamilyBei Gelegenheit werde ich mal nachschauen, wie viele Blog-Einträge es zum Thema IKEA eigentlich schon gibt. Da sich aber vermutlich die meisten um das Thema „was ich mir da tolles gekauft habe“ drehen, werde ich wohl nicht ins selbe Horn stoßen. Ich will eigentlich auf etwas anderes hinaus: Menschen, die bei IKEA kaufen, sind zwar nicht automatisch sympathisch, hingegen sind erklärte IKEA-Gegner fast immer ziemliche Nullen. Die Argumente dieser, sofern überhaupt vorhanden, reduzieren sich ja auf völlig antiquierte Vorstellungen. „Das sieht alles gleich aus“ zählt da zu den beliebtesten, ist jedoch seit Mitte der 80er so was von out, das kann denen nur von ihren Eltern eingetrichtert worden sein.

Gestern erst hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, mit zwei Nicht-IKEA-Käufern beim abendlichen Bierchen zu sitzen. Lustig: Beide gekleidet wie im Abschlussjahrgang eines Schicki-Gymnasiums, und dann spielen beide auch noch Golf. Der „Sport“ ist auch so ein Ding: Genau wie IKEA-Kunden bei mir immer ein Stückchen weiter oben auf der Skala stehen, sinken Golfspieler im gleichen Masse. Das mag damit zusammenhängen, dass die meisten, die das tun, ziemliche Schnösel sind. Oder aber auch, dass ich von denen immer wieder höre, wie anstrengend doch ihr albernes 3D-Billard sei. Okay, wenn man den ganzen Tag hinterm Schreibtisch hockt, ist das vermutlich anstrengend. Außerdem halten sich Golfspieler immer für ein wenig besser. Das ist schon deshalb grotesk, weil man Golfschläger inzwischen auf bei Lidl bekommt. Willkommen in der Elite, das ich nicht lache.

Achja, bei der Gelegenheit: Menschen, die IKEA-Möbel nicht aufgebaut bekommen, denen sollte man auch keine Mietwagen ohne Vollkasko oder möglicherweise seine Kinder leihweise übergeben. Wer das nicht hinbekommt, dürfte zwei Stümpfe haben, denn selbst mit linken Händen bekommt man es noch gebacken. Also: Das öffentliche Zurschaustellen diverser RTL-Moderationsazubis, die keinen Billy auf die Beine bekommen, ist ein Armutszeugnis. Außer bei Küchen, die sind nicht so einfach. Aber der Rest ist ein Kündigungsgrund.

RFID - Willkommen, Innenminister

Erstellt am 26.10.2005 von hh

Bild: RFID-Chip auf dem ArmOkay, einige finden das alles ganz toll und fangen dann auch gleich an, es einem zu verkaufen: “Stell dir mal vor, du könntest immer sicher sein, dass dein Obst vom Bauernhof nebenan kommt, und ausserdem findest du immer am Flughafen deinen Koffer wieder.” Ich sag nur: Super, sowas lächerliches. Mein Obst kauf ich eh beim Bauern nebenan, und meinen Koffer finde ich auch wieder, weil kein anderer so eine abgewetzte Tasche auf dem Laufband hat.

Die erste Idee war sicherlich ganz toll: Man klebt ein kleines Etikett auf eine Schachtel, und schon ist die intelligent. Okay, nicht wirklich, sonst wären die Schulen auf der Welt nur noch da zum Etiketten-Aufkleben. Der Chips weiss zumindest, wer und was und woher er ist. Doch die Spinner gehen noch weiter: Jeder Apfel soll einen Chip-Aufkleber mit ID bekommen. Ich glaub, gleich hackts! Mag ja alles praktisch sein, aber in Zeiten biometrischer Ausweise, Bewegungsprofilen von Handys und kompletter Video-Überwachung ist es doch nur noch eine Frage der Zeit, bis man das aus Einfachheit auch auf Menschen überträgt. Klar, das klingt jetzt ein wenig nach Orwell, und das ist auch so gemeint.

Wenn die Menschen immer mehr ihrer Persönlichkeitsrechte auf den Schweiterhaufen der Industrie werfen, dann ist das nur eine logische Konsequenz. Die Frage ist nur, ob es wirklich Ergebnisse liefert, die das Leben sicherer machen. Bisher war das nicht der Fall. Und ich bezweifle, dass es wirklich die Sicherheit erhöht.

Kiffen macht schlau!

Erstellt am 14.10.2005 von hh

Bild: Raucht mehr Marijuana!Ich hör noch die Geschichten, die man uns früher erzählt hat: “Kiffen macht doof und impotent” hiess es damals. Das war vermutlich auch der Grund, warum der Herr Clinton nie wirklich inhaliert hat. Und vermutlich denkt man das noch immer in Kreisen der CDU und der bayerischen Polizei. Die verfolgt einen ja schon, wenn man nur so aussieht, als könnte man möglicherweise mal inhaliert haben. Tja, das sind alles Geschichten von gestern. Denn nun macht eine lustige kleine Studie die ganze Panikmache zunichte, die nämlich belegt, das Kiffen sogar neue Gehirnzellen schafft:

Bei Säugetieren werden im Hippokampus permanent neue Nervenzellen produziert. Dieser Bereich des Gehirns wird mit Lernen, Gedächtnis, Angstgefühlen und Depressionen in Verbindung gebracht. Andere Freizeitdrogen wie Alkohol, Nikotin oder Kokain hemmen das Wachstum dieser Zellen. Das Team um Xia Zhang untersuchte die Auswirkungen des synthetischen Cannabinoids HU210 auf die Gehirne von Ratten. Es zeigte sich, dass HU210 in hohen Dosierungen zwei Mal täglich für die Dauer von zehn Tagen verabreicht, die Bildung von Nervenzellen, die Neurogenese, um rund 40 Prozent erhöhte.

Also, das sind doch mal beruhigende Nachrichten, nicht wahr? Nicht, dass wir daraus irgendwelche Konsequenzen ableiten wollen, nichts läge uns ferner. Sonst steht gleich der Schily vor der Tür, und das, obwohl ich meine Quellen offengelegt habe. Oder ich darf nicht mehr nach Bayern einreisen. Okay, es gäbe schlimmeres.

Bild: Mann vor dem Fernseher Kennt jemand „Das Vierte“? Ein neuer Sender mit ganz vielen tollen Filmen und Serien. Und das sollte mich neugierig machen. Also her mit der Fernbedienung und auch mit der Gebrauchsanwendung, denn jetzt wollte ich den Sender in meine Programm-Stationen einstellen. “Das kann jeder!” , habe ich mir gedacht. Gut, das macht man wirklich nicht jeden Tag, aber so schwer kann das ja nicht sein. Hatte ich gedacht. Doch mein Fernseher ist eben einer dieser Fernseher, mit Sendersuchlauf. Das ist im Prinzip gar nicht so schlecht, denn man drückt ganz einfach auf eine Taste und schon sucht dieser den nächstliegenden Sender. Hat man den Ziel-Sender gefunden, dann speichert man ganz einfach ab; schon hat ein neues Programm.

Woher sollte ich wissen, wo der Sender liegt? Ich musste also alle Sender einzeln durchgehen, um dann anhand des eingeblendeten Logos zu erkennen, ob ich mich mich auf dem gesuchten Sender befinde. Aber da habe ich wohl nicht mit dem Problem der Werbung gerechnet. “Ja, verflucht.” Die Logos sind bei allen Sendern während der Werbung ausgeblendet. Das heißt in der Praxis: Man muss warten, bis die Werbung vollständig zu Ende ist. Erst dann wird das Logo eingeblendet und man kann eine richtige Aussage treffen. Leider hat jeder Sender fast ständig Werbung laufen. Blöd nur, dass es ziemlich viele Sender gibt und dazu auch noch sehr lange Werbezeiten.

Am Ende braucht man mit einem Sendersuchlauf auf einem Kabelnetz innerhalb von Deutschland an einem Nachmittag zirka 45 Minuten (wenn man Pech sogar mehr). Innerhalb dieser 45 Minuten schaut man dann aber ausschließlich Werbung. Hat man zwei Fernseher, wie es in einem Haushalt üblich ist, dann kann das ein ganz schön langer Nachmittag werden. Am Ende überwiegt die Erkenntnis, dass Werbung nicht nur nervig ist, sondern dass es echt penetrante Werbung gibt, die auf allen Sendern gleichzeitig läuft. Also, die Bitte an alle Sender: “Schaltet Eure Logos nicht während der Werbung aus!”

Ich werde so schnell nicht noch einmal einen Sender einstellen. Oder ich werde mir dafür eine taktisch schlauere Zeit suchen (z.B.: Morgens um 5 Uhr, aber wer steht schon so früh auf, um einen Sender zu suchen?)